Shopping in Singapur
Einkaufen ist ausdrücklich erlaubt, Spucken auf die Straße nicht
Wenn man es nicht anders wüsste, könnte man meinen, Singapur wurde einst nur gegründet, dass Transit-Touristen, so wie wir es sind, zum Shoppen kommen. Der Tigerstaat ist nämlich eine Ansammlung von riesigen Shopping-Centern. Siggis Augen funkeln, Torstens Pupillen verengen sich dabei an diesen Gedanken.
Doch der dreitägige Stop-Over auf dem Heimflug ist ganz angenehm, nachdem wir beim Hinflug nur vier Stunden Aufenthalt hatten und diesen zu einem kurzen Bad im Flughafen-Swimmpool nutzten. Nun wollen wir diese moderne Stadt in Südasien ein wenig näher kennen lernen. Es geht streng zu in Singapur. Wer Drogen ins Land schmuggelt, kann mit dem Tode bestraft werden, wie auf großen Schildern am Flughafen jedem unmissverständlich klar gemacht wird. Doch schon kleinere Vergehen werden bestraft, wie z.B. auf die Straße spucken. Und Kaugummis wurden eine Zeitlang gleich gar nicht mehr verkauft, macht man damit doch nur Dreck und Unfug.
Halb Löwe, halb Fisch
Also halten wir uns lieber an die Regeln und sehen zu, wie sich der Stadtstaat auf seinen 39. Unabhängigkeitstag vorbereitet, der während unseres Aufenthalts gefeiert wird. Ein Tag auf Sentosa Island, einer riesigen Vergnügungsinsel mit Aquarium, Delfin-Show, einem künstlichen Strand, einem speienden Vulkan, botanischen Anlagen und noch viel mehr, darf natürlich nicht im Programm fehlen. Allein schon die Überfahrt mit einer Gondel hoch oben über dem Hafen ist abenteuerlich. Und von weitem grüßt schon die gigantische Skulptur von Merlion, jenem Fabelwesen, halb Fisch, halb Löwe, dem Symboltier von Singapur.
Geschmäcker sind verschieden
Singapur ist ohnehin eine Stadt mit vielen Gesichtern. Auf der Straße aber insbesondere in unserem Hotel Concorde. Der riesige schwarze Turm beherbergt Menschen aus aller Herren Länder. Und so wird ein Frühstück oder das so genannte Steamboot-Dinner auch ein Ausflug in die kulinarische Welt und ihre verschiedenen Essgewohnheiten. Nicht alles ist für einen Mitteleuropäer unbedingt geschmackvoll. Am Pool auf der Dachterrasse kann man sich davon erholen.
Aber wir wagen uns natürlich auch die Besichtigung der City. Zunächst schlagen wir uns zu Fuß durch die Schluchten der Stadt. Als die Socken qualmen und der Schweiß in Strömen fließt, schwenken wir doch lieber auf den Sightseeing-Bus um, der uns bequem zu allen Sehenswürdigkeiten bringt. Angesichts von hohen Temperaturen und noch höherer Luftfeuchtigkeit verlegen wir unsere Besuche immer mehr in die klimatisierten Shoppingcenter, wobei wir wieder beim Einkaufen wären.
Siggis Haarunfall
Doch man kann tatsächlich noch andere Sachen machen, sich z.B. die Haare schneiden lassen. Siggi hätte es lieber nicht tun sollen, klappte die Verständigung mit der Friseurin nicht hundertprozentig und so kam es zu einem kleinen „Haar-Unfall“. Na ja, mit ein paar Einkäufe kann Frau sich darüber wegtrösten.